Der Strand von Burgas

Eingebettet zwischen dem Meer und den drei Seen Atanasovsko, Mandrasee und dem Burgassee liegt Burgas in einer großen halbrunden Bucht an der Schwarzmeerküste Bulgariens. Nach Sofia, Plovdiv und Varna ist sie mit etwa 210.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes und zugleich die zweitgrößte bulgarische Stadt am Schwarzen Meer. Als bedeutende Industrie- und Hafenstadt gilt die Stadt als das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz der Region.

Für die meisten Touristen ist Burgas nur eine Zwischenstation auf ihrer Fahrt zu berühmten Ferienorten wie Elenite, Djuni, Nessebar und Sonnenstrand. Dabei ist Burgas nur zum Durchreisen viel zu schade, denn sie hält viele anziehende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für ihre Besucher bereit. Wer Burgas kennenlernen möchte, beginnt am besten im Stadtzentrum. Hier stehen die Türen der Kirchen, Museen und Kunstgalerien für Besichtigungen offen. Das größte Kirchenhaus der Stadt ist die „Heilige Kyrill und Method“. Sie wurde im Jahr 1895 errichtet und glänzt in ihrem Inneren mit Ikonen und eindrucksvollen Wandmalereien. Das „Historische Museum“ beherbergt bereits seit 1925 eine eindrucksvolle Sammlung aus antiken Keramiken, Münzen und Grabsteinen und dokumentiert somit die Zeitgeschichte. Das Gebäude, in dem sich das „Ethnografische Museum“ befindet, stammt aus dem Jahr 1883 und steht unter Denkmalschutz. Wertvolle Gewebe, Schmuckstücke und Trachten aus dem Strandza-Gebirge gibt es hier zu bewundern.

Die sich kreuzenden Boulevards „Alexandrovska“ und „Bogoridi“ bilden die lebendige Fußgängerzone von Burgas. Hübsche Boutiquen und Geschäfte bieten modische Kleidung und Schuhe zu günstigen Preisen an, während es in den kleinen Souvenirläden Schnitzereien, kleine Ikonen, Töpferarbeiten oder Stickereien als Urlaubserinnerung zu kaufen gibt. Natürlich liegen auch kleine Cafés und Restaurants auf dem Weg. Die kleine Auszeit wird mit einheimischen Köstlichkeiten wie einem tradtionellen "Schopska-Salat" zu einem kulinarischen Erlebnis.

Im gepflegten Meeresgarten „Morska gradina“ lassen Einheimische und Touristen die Seele baumeln. Farbenprächtige Blumenbeete, der alte Baumbestand sowie Spielplätze für Kinder bieten den Parkbesuchern ein schattiges Plätzchen im Grünen. Über ein paar Treppen führt der Weg vom Meeresgarten zum dunklen Sandstrand hinab. Hier stehen Schwimmen, Tauchen, Banana-Boot fahren, Segeln oder einfach nur in der Sonne liegen auf dem Entspannungsprogramm der Urlaubsgäste.

Am Abend gehören der Konzertsaal und das Opernhaus zu den populärsten Adressen der Stadt. Die attraktiven Aufführungen des philharmonischen Orchesters sowie Ballettdarbietungen und Opernabende haben Burgas auch kulturell zu einem guten Ruf verholfen. Lebhafter und in bester Stimmung lässt sich die Nacht in den Diskotheken, Klubs und Bars verbringen. Hier wird getanzt, gelacht und gefeiert, bis die Sonne aufgeht. Burgas zeigt sich als eine außergewöhnliche und reizvolle Hafenstadt, die es zu besuchen lohnt.

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